11 E-Bike-Mythen im Check!

11 E-Bike-Mythen im Check!

Sie sind so alt, wie die Menschheit selbst: Mythen. Erzählungen, die auf Glauben beruhen, und es mit handfestem Wissen sowie Fakten nicht so genau nehmen. Mythen machen vor nichts und niemanden Halt. Auch nicht vor E-Bikes. Was hat man nicht schon alles Verwunderliches gehört und gelesen zum Thema. Wenn auch nur ein Bruchteil davon wahr wäre, dann würde vermutlich niemand ein E-Bike besitzen, geschweige denn fahren.

Die Tatsache, dass sich das Elektrofahrrad aber seit Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, reicht eigentlich schon, um diverse Vorurteile auszubremsen.

Eine Beliebtheit, die auch messbar ist: Allein 2021 wurden in Österreich rund 220.500 E-Bikes verkauft und jedes dritte verkaufte Fahrrad war ein E-Bike. Besonders gefragt waren Modelle, die für den Straßenverkehr zugelassen sind. In Deutschland wurde im gleichen Zeitraum mit circa zwei Millionen verkaufter Elektrofahrräder erneut ein Rekordwert erreicht. Und die Zahl wäre laut Branchenverband noch höher gewesen, wenn die Fahrradindustrie 2021 nicht mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen gehabt hätte. Probleme, die Käufer:innen von Geero E-Bikes übrigens nicht kennen. Durch die regionale Manufaktur-Produktion in Österreich war und ist Geero nicht von Lieferengpässen und den damit verbundenen Zustellungsproblemen betroffen, sondern punktet mit voller Warenverfügbarkeit.

Aber jetzt wollen wir euch nicht länger die 11 hartnäckigsten Mythen rund ums E-Bike vorenthalten – zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken! Die jeweilige Aufklärung liefern wir natürlich mit.

Mythos 1
„E-Bikes sind nur was für alte Menschen.“

Wir starten mit einem der wohl gängigsten und – da braucht man sich nichts vormachen – auch diskriminierendsten Vorurteile. Abgesehen davon, dass man nur so alt ist, wie man sich fühlt, könnte dieser Mythos nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Denn E-Bikes kennen weder Alter noch eine Grenze beim Fitnesslevel – dank der möglichen Motorunterstützung. Zudem sind ihre praktischen Einsatzmöglichkeiten vielfältig: Angefangen vom stressfreien Pendeln zur Arbeit und zum mühelosen Erledigen von Besorgungen über die umweltbewusste Alternative zum Auto und der selbstbestimmten Freizeitgestaltung bis hin zu sportlicher Betätigung. Das E-Bike bietet ebenso Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit dem herkömmlichen Fahrrad fahren können oder beispielsweise nach einer Operation wieder langsam und kontrolliert den Sport aufnehmen, eine optimale Möglichkeit, um mobil zu bleiben.

Mythos 2
„E-Bikes sind doch getarnte Mopeds.“

Es ist an der Zeit, mit dem Gerücht aufzuräumen, dass für E-Bikes, genauer gesagt Pedelecs, kein einziger Muskel betätigt wird. Nein, Pedelecs sind keine bequemen Selbstläufer und das steckt auch schon im Namen: Pedal Electric Cycle. Das bedeutet, dass in die Pedale getreten werden muss, damit der Motor im Bedarfsfall unterstützt. Und das auch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25km/h. Muskelkraft ist also gefragt! Damit ist gleichzeitig auch die Frage beantwortet, ob E-Biken Sport ist – Ja. Zig wissenschaftliche Studien haben bereits eindrücklich belegt, dass regelmäßige Fahrten mit dem Pedelec gesund sind und fit halten. Das Radfahren zählt sogar zu den gesündesten Ausdauersportarten überhaupt.

Mythos 3
„E-Bikes haben keinen Trainingseffekt.“

Dieser Mythos hängt eng mit dem Vorurteil zusammen, dass Pedelecs nur für – diplomatisch formuliert – sehr bequeme Menschen geeignet seien. Der Trainingseffekt soll aber trotzdem etwas eingehender unter die Lupe genommen werden.

Beim Fahren mit dem Elektrobike wird die Muskulatur aufgebaut und sowohl Kondition als auch Leistungsfähigkeit gesteigert. Denn Nutzer:innen von E-Bikes steigen nachweislich öfter und länger auf ihr Bike als Menschen, die mit herkömmlichen Fahrrädern unterwegs sind. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Dank der möglichen Motorunterstützung schrecken Gegenwind, weitere Strecken, Steigungen und Co. nicht mehr so leicht ab und der Aktionsradius erhöht sich, ohne dass Biker:innen an ihr Limit gehen müssen.

Guter Tipp: Je seltener der Motor hinzugeschalten wird, desto höher ist auch die Reichweite des Akkus. Wobei Geero E-Bikes von Haus aus mit einem starken Power-Akku überzeugen. Bei optimaler Nutzung sogar mit einer Reichweite von bis zu 100 Kilometern.

Und weil im Zusammenhang mit Training auch der Kalorienverbrauch oft ein Thema ist: Bei Fahrten mit einem herkömmlichen Fahrrad geht man von rund 300 verbrauchten Kalorien pro Stunde aus – beim langsamen Fahren auf gerader Strecke. Bei steilen Anstiegen oder hohen Geschwindigkeiten werden je nach Person bis zu 1.000 Kalorien pro Stunde oder mehr verbraucht. Beim E-Bike ist es schwierig, exakte Zahlen zu nennen, da es unter anderem vom Gewicht der Person, seiner Muskelmasse, der Geschwindigkeit und Streckenbeschaffenheit abhängt sowie natürlich davon, wie oft der Motor hinzugeschalten wird. Studien zeigen aber, dass E-Biker:innen auf lange Sicht mindestens genauso viele Kalorien verbrennen wie Fahrer:innen eines herkömmlichen Rades.

Mythos 4
„E-Bikes sind so hässlich, dass man damit nur mit einem Sack auf dem Kopf fahren kann.“

Wir können natürlich nicht für alle E-Bikes weltweit sprechen. Aber für unsere verschiedenen Geero E-Bike-Modelle legen wir beide Hände ins Feuer, dass dafür niemand einen Sack über dem Kopf braucht. Im Gegenteil. Aber einen Helm empfehlen wir wärmstens. Dafür plädieren wir im Sinne der Sicherheit. Um auf die Optik zurückzukommen: Unsere Pedelecs zeichnen sich nicht nur durch ein stylish-unaufdringliches (und sogar mehrfach preisgekröntes!) Retro-Design aus, ihnen sieht man nicht einmal an, dass sie überhaupt E-Bikes sind. Dem versteckten, leicht entnehmbaren Akku und flüsterleisen Motor sei Dank.

Mythos 5
„E-Bikes sind mühsam zu warten.“

Das kommt ganz auf das E-Bike an. Fest steht allerdings, dass auch bei einem Pedelec ein sorgsamer Umgang wichtig ist. Also Reifendruck überprüfen, bei Bedarf die Kette schmieren sowie eine regelmäßige Reinigung und Pflege sind die Basics für eine reibungslose Funktion des Fahrrads.

Apropos Reinigung: Dampfstrahler und Hochdruckreiniger eignen sich nicht zur Reinigung von E-Bikes! Diese Gerätschaften greifen den Elektromotor, Naben und Co. an. Wasser dringt bei der Reinigung ein, was im schlimmsten Fall einen Totalausfall der Elektrik zur Folge haben kann. Außerdem kann sich durch den Einsatz von Dampfstrahler und Hochdruckreiniger Rost bilden.

Akku und Motor von Geero E-Bikes sind bei richtiger Handhabung wartungsarm. Sollten die elektronischen Bauteile dennoch einmal Schwierigkeiten bereiten, gleich beim Kund:innensupport anrufen oder eine E-Mail schreiben und unsere hauseigene Werkstatt kümmert sich um das Problem.

Mythos 6
„E-Bikes sind furchtbar kompliziert.“

Wir sagen es jetzt ganz salopp: Wer generell auf einem Gefährt mit zwei Rädern fahren kann, kann auch E-Biken. Der Akku muss zwar regelmäßig geladen werden, aber damit hat ja die Steckdose Arbeit. Und an die Unterstützung, die der Motor beispielsweise bei Streckensteigungen gibt, gewöhnt man sich schnell. Die elektronische Unterstützung wird übrigens auf einem am Lenker angebrachten Display angezeigt. Einfach je nach Bedarf und per Tastendruck die Unterstützungsstufe höher oder niedriger schalten und fertig. Einige E-Bikes benötigen eine Smartphone-App oder dergleichen für das Losfahren. Bei Geero Pedelecs ist trotz neuester Technik keine App für das Losfahren nötig. Auch das Display ist leicht zu handhaben. Seit Herbst 2021 ist das OLED-Display neu im Sortiment. Es kann alles, was das Standard-Display auch kann. Nur ist es noch leichter bedienbar, heller, größer und damit auch leichter lesbar.

Mythos 7
„Mit E-Bikes kann nur bei Schönwetter gefahren werden.“

Als Antwort darauf zitieren wir aus Shakespeares Hamlet, Akt II, Szene IV, Vers 48: „Nein!“
Spaß beiseite. Geero E-Bikes eignen sich zum Beispiel für jede Saison und sind damit praktische und gleichzeitig verlässliche Fortbewegungsmittel. Und sogar regen- und winterfest. Geero Pedelecs verfügen zudem über hydraulische Scheibenbremsen. Das bedeutet kürzere Bremswege und selbst bei Nässe eine gute Bremswirkung. Kurze Besorgungen bei Wind und Wetter sind damit kein Thema mehr. Entsprechende Vorsicht ist natürlich bei jeder Witterung geboten, aber das betrifft nicht nur E-Bikes, sondern jegliche Form der Fortbewegung im Straßenverkehr.

Mythos 8
„E-Bikes sind klobig und schwer.“

Wieder eine Jein-Antwort. Gewöhnliche E-Bikes wiegen im Schnitt zwischen 20 und 25 Kilogramm. Und ja, damit fallen sie etwas schwerer aus als herkömmliche Fahrräder. Die Ursache dafür liegt vor allem im Verbau der zusätzlichen Komponenten, wie dem Motor und oder dem Akku. Dadurch wirken einige Pedelecs auch sehr massiv und wuchtig. Beide Punkte sind aber auch eine Frage des Designs. Die durchdachte Gestaltung von Geero E-Bikes wirkt sich nicht nur positiv auf das Erscheinungsbild aus – Stichwort: Schlanke Fassade, viel dahinter –, sondern auch auf das Gewicht. Daran wurde jahrelang und mit viel Know-how getüftelt. Inklusive Akku wiegen alle Modelle bei Geero unter 20 Kilogramm und gelten damit als Leichtgewichte am E-Bike-Markt. Geero Pedelecs haben außerdem den Vorteil, dass sie sich im sogenannten „Freilauf“ so leicht wie ein herkömmliches Fahrrad fahren lassen.

Mythos 9
„Für E-Bikes braucht man Helm und Führerschein.“

Zum Punkt Führerschein: ein klares Nein. Ein Pedelec mit einer Motorunterstützung bis zu 25km/h ist verkehrsrechtlich ein Fahrrad und dafür braucht man keinen gesetzliche Fahrerlaubnis. Was den Helm betrifft: Er ist ab dem 12. Lebensjahr nicht vorgeschrieben – weder in Deutschland noch in Österreich –, wird aber allerwärmstens empfohlen. Bei Fahrradunfällen ist nachweislich der Kopf am meisten von Verletzungen betroffen, dennoch tragen nur 57 Prozent aller E-Bike-Fahrenden einen Helm. Die Gründe dafür sind vielfältig: Angefangen von Eitelkeit – Helm zerstört Frisur – bis hin zu Bequemlichkeit. Aber keiner dieser Gründe wiegt den Sicherheitsgedanken auf. Darum gilt im Straßenverkehr: Better safe than sorry!

Mythos 10
„E-Bikes sind so teuer wie ein gebrauchtes Auto.“

Hier gibt es wieder nur ein eindeutiges Jein als Antwort. Ja, die Anschaffungskosten eines E-Bikes sind generell etwas höher angesiedelt. Denn Qualität kostet und Geero Pedelecs sind keine Massenware. Aber und dieses Aber ist sehr groß geschrieben: Sie sind eine gut angelegte Investition, die sich langfristig lohnt. Allein in Hinblick auf Anschaffung, Treibstoff und Wartung schneiden E-Bikes besser ab, als etwa Autos. Und auch die monatlichen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel oder der Treibstoff fürs Auto kommen in Relation teurer. Nur ein herkömmliches Fahrrad ist generell günstiger. Zudem garantiert das Pedelec einfach Fahrspaß. Der wichtigste Punkt überhaupt. Denn damit ist man mit weniger Stress und Anstrengung unterwegs. Und die mobile Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit sind in Wahrheit unbezahlbar.

Gut zu wissen: Viele Unternehmen bieten mittlerweile auch Dienstradleasings an. Eine perfekte Option, um günstig an ein hochwertiges Pedelec zu kommen, ohne die Kosten auf einmal tragen zu müssen.

Mythos 11
„E-Bikes sind gefährlich.“

Nun ja, das Leben an sich kann gefährlich sein. Vorausschauendes und umsichtiges Handeln ist in jeder Lebenslage unumgänglich. Und was die Teilnahme am Straßenverkehr betrifft: Sie ist nun mal leider nicht risikofrei – egal, ob man zu Fuß oder auf zwei, vier oder mehr Rädern unterwegs ist. E-Bike-Fahren ist in Summe aber nicht gefährlicher als ein herkömmliches Fahrrad zu fahren. Und wer sein Gefährt beherrscht und auf gute Sichtbarkeit (wie durch reflektierende Kleidungswahl) und Sicherheit setzt, ist bestmöglich gerüstet. Wer sich auf einem E-Bike dennoch unsicher fühlt, sollte ein Fahrtechniktraining in Erwägung ziehen, das beispielsweise von Fahrradclubs angeboten wird.

Da die meisten Unfälle mit Radfahrer:innen statistisch gesehen abends beziehungsweise in der Dämmerung passieren, zählt eine funktionierende Lichtanlage natürlich auch zum A und O der Sicherheit am Bike. Geero Pedelecs verfügen über eine fest verbaute Lichtanlage sowie über Reflektoren an den Reifen und in den Speichen. Die Lichtanlage wird über den Akku betrieben und das Licht mühelos über das Display bedient. Geero-Modelle ohne fix verbaute Lichtanlage können problemlos mit hochwertigen Stecklichtern ausgestattet werden, wie zum Beispiel das Sigma Sport Lichtset AURA 30+ Curve, oder alternativ das Lichtset Knog Blinder MOB. Beide Varianten sind natürlich StVO-konform.

Probieren geht über studieren

Wer herausfinden will, an welchen E-Bike-Mythen etwas dran ist: Bei Geero gibt es die Möglichkeit, sich online oder persönlich über unsere Pedelecs zu informieren. Aber noch besser ist, sich selbst ein Bild zu machen. Einfach eine Probefahrt vereinbaren und die Theorie ganz unkompliziert in der Praxis testen. Dann weißt man, ob ein E-Bike auch für einen persönlich interessant sein könnte!