Dein Geero E-Bike und du im Winter

Dein Geero E-Bike und du im Winter

Zugegeben: Im Frühjahr und Sommer ist es angenehmer, mit dem E-Bike von A nach B zu kommen. Mit der passenden Vorbereitung ist dein Geero aber auch im Winter ein praktisches Verkehrsmittel mit viel Fahrspaß. Außerdem fördert die Bewegung an der frischen Luft deine Gesundheit und stärkt das Immunsystem. Aber: Wer sein E-Bike in den Winterschlaf schickt, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Zu bedenken sind dabei nur die richtige Lagerung und Pflege.

1) Lagerung – Rasten bedeutet nicht gleich rosten

Bevor du deinem Geero eine Winterpause gönnst, empfiehlt sich ein Service. Bei Geero direkt, bei einem Servicepartner oder in einer Fachwerkstatt. Warum? Hier werden Anbauteile wie Kette, Rahmen und Ritzel professionell gereinigt, Schrauben nachgezogen, die Kette geschmiert und mehr. Eine umsichtige Pflege beugt nämlich nachhaltig Rostschäden vor. Deine weiteren Vorteile? Du musst es nicht selbst machen. Außerdem wird der Alterungsprozess deines E-Bikes eingedämmt und du kannst nach dem Winter wieder fit in die Frühlingssaison starten.

2) Akku-Lagerung – Auf die Temperatur kommt es an

Wer mag schon Kälte? Dein Geero-Akku jedenfalls nicht. Konkret sprechen wir hier von Temperaturen unter fünf Grad Celsius. Je kälter es wird, umso mehr können nämlich die Akkuzellen deines E-Bikes an Leistung verlieren. Wenn du im stolzen Besitz eines Geero 1 bist, bei dem der Akku nicht entnehmbar ist, solltest du dein E-Bike in den Wintermonaten im Innenbereich beziehungsweise bei Zimmertemperaturen lagern. Dasselbe gilt für Geero 2 Modelle, bei denen der Akku einfach herausgenommen werden kann. Das E-Bike selbst kannst du natürlich in einem Carport, Fahrradkeller oder Ähnlichem lagern und es zusätzlich mit einer Abdeckung schützen. Profitipp: Befreie dein E-Bike in regelmäßigen Abständen von Feuchtigkeit, wenn es draußen steht. Stichwort: Rostbildung.

3) Akkuladung – Weniger ist manchmal mehr

Man muss nicht immer am Limit sein und 100 Prozent geben. Auch dein Geero-Akku nicht, wenn du dein E-Bike für längere Zeit nicht benutzt beziehungsweise einwinterst. Für Geero 1 und Geero 2 gilt: Optimal ist eine Akkuladung von rund 50 Prozent im Winter. Lade dafür deinen Akku alle zwei bis drei Wochen für zirka eine halbe Stunde.

4) Akku-Reichweite – Alles eine Frage der Distanz

Die Reichweite deines E-Bike-Akkus wird sich im Vergleich zu Frühjahr und Sommer im Winter reduzieren. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Die Akkuzellen schöpfen in der kalten Jahreszeit nicht mehr aus dem Vollen. Geht sich eine Fahrt mit deinem Geero zum Beispiel in die Arbeit aus? Natürlich. Achte nur darauf, dass dein E-Bike nicht den ganzen Arbeitstag über draußen steht. Falls doch: Nimm den Akku raus und mit ins Warme.

5) Fahren im Winter – Gut gepflegt ist halb gewonnen

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. So auch bei Streusalz im Winter. Vorteil: Es taut Schnee- und Eisflächen weg. Nachteil: Es greift unter anderem die Anbauteile von E-Bikes an. Konsequenz? Rostbildung. Die gute Nachricht: Du kannst hier erfolgreich und mit preiswerten Mitteln gegenwirken. Reinige dein Geero regelmäßig beziehungsweise je nach Nutzungsgrad und befreie es von Salz und anderen witterungsbedingten Verschmutzungen. Hochdruckreiniger sind dafür übrigens nicht geeignet. Passende Pflegemittel bekommst du im Einzelhandel und auch bei Geero. Für das Produkt und seine einfache Anwendung klicke hier.

Der große Vorteil von diesem Pflegemittel ist, dass es sich für den Rahmen – ja, auch er sollte regelmäßig „entsalzt“ werden – wie für die Reinigung der Kette gleichermaßen gut eignet.

6) Reifen – Nimm den Druck raus

Matsch und Laub, Minusgrade und Glätte, Regen und Schnee können die Sturzgefahr erhöhen. Beim Fahren und Anfahren solltest du darum verstärkt aufpassen.

Profitipp: Wähle den Reifendruck etwas geringer als beispielsweise im Sommer, dadurch erhöht sich die Auflagefläche des Gummis am Fahrweg.

7) Licht – Sehen und gesehen werden

Gute Sichtbarkeit ist das A und O für die Fahrsicherheit – für dich selbst und andere. Wenn du regelmäßig deine Scheinwerfer und Reflektoren säuberst, sorgst du für gute Leuchtkraft bei deinem E-Bike. Denn die Wintertage sind kurz und beim Fahren kann einen schnell die Dämmerung einholen.

Good to know: Geero-Modelle ohne fix verbaute Lichtanlage können problemlos mit hochwertigen Stecklichtern ausgestattet werden, wie zum Beispiel das Sigma Sport Lichtset AURA 30+ Curve, oder alternativ das Lichtset Knog Blinder MOB. Beide Varianten sind natürlich StVO-konform.

8) Outfitwahl – Auf Nummer sicher gehen

Statistisch gesehen, passiert der Großteil der Verkehrsunfälle mit Radfahrer:innen in der Dämmerung oder Dunkelheit. Das ist keine Panikmache, sondern trauriger Fakt. Die Wahl deines Outfits spielt daher eine entscheidende Rolle. Reflektierende Kleidung erhöht deine Sichtbarkeit und damit Sicherheit. Das Tragen eines Fahrradhelms natürlich ebenso. Bei Geero gibt es übrigens auch Helme mit integriertem Licht, den Aduro 2.0 der Marke Abus.

Besonders im Winter dürfen der Zwiebellook, sprich mehrere Bekleidungsschichten, wobei gerade die erste Schicht atmungsaktiv sein sollte, sowie Handschuhe und Mütze nicht fehlen.

9) Schloss – Das geht wie geschmiert

Du willst dein E-Bike absperren, aber es funktioniert einfach nicht? Egal, ob Schloss mit Schlüssel oder Zahlenkombinationsschloss: Eine Ursache dafür könnte das bereits erwähnte Streusalz sein, das dein Sicherheitsschloss verkrustet hat. Abhilfe schafft hier Kriechöl wie „WD-40“, das du einfach, schnell und unkompliziert ins Zylinderschloss sprühst. Regelmäßig angewendet ist es ein langfristiger Frustkiller.